Malé Zálužie
Gemeinde in der Slowakei
Malé Zálužie ist eine Gemeinde in der Slowakei, im Okres Nitra. Sie liegt im westlichen Teil des Nitrianska pahorkatina, etwa 18 Kilometer nordwestlich von Nitra. Der Ort wird vom Fluss Radošinka durchflossen und war bis 1948 unter dem Namen Ujlaček bekannt. Die Geschichte des Ortes reicht bis 1390 zurück, als er erstmals als Kys Wylak erwähnt wurde. Der Ort war mehrfach von Bränden betroffen, etwa 1600 und 1601. Die Herrschaft wechselte im Laufe der Zeit zwischen verschiedenen Adelsfamilien, darunter den Gici, Justs und Prónais. 1903 wurde eine eigene Schule gegründet, und 1909 erreichte die Eisenbahn den Ort. Bis 1918 war Malé Zálužie Teil des Königreichs Ungarn, danach gehörte er zur Tschechoslowakei. Die Gemeinde ist ein kleiner Ort mit ländlichem Charakter. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Slowaken, und die Region ist bekannt für den Weinbau. Die Umgebung bietet ruhige Landschaften und historische Spuren, die auf die vergangene Herrschaft der Adelsfamilien hinweisen. Die Lage am Fluss Radošinka ermöglicht Ausblicke auf die umliegende Hügellandschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Nitra
- Erbaut
- 1397
- Seehöhe
- 159 m
- Website
- https://www.malezaluzie.sk
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