📷 Bild: Wikimedia Commons
château de Bonneville-sur-Touques
Burg in Frankreich
Das Château de Bonneville-sur-Touques ist ein mittelalterlicher Burgfried mit Ursprünge aus dem 12. Jahrhundert, der auf dem Gelände der Gemeinde Bonneville-sur-Touques im Département Calvados in der Normandie steht. Die Ruinen liegen auf dem östlichen Hang einer Bergkuppe, 150 Meter südwestlich der Kirche Saint-Germain-et-Saint-Loup, und kontrollierten die Untermündung der Touques sowie den wichtigsten Anlegesteg für England im Mittelalter. Der Burgfried wurde von Henri II. Plantagenêt zwischen 1170 und 1180 erbaut und war bis ins 15. Jahrhundert mehrfach zwischen französischen und englischen Herrschaften wechselnd. Im 14. Jahrhundert war er 246 Jahre lang mehrfach zwischen den beiden Mächten umstritten. Im 16. Jahrhundert wurde er teilweise abgebrochen, und im 18. Jahrhundert wurde er als Wohnsitz für die Familie Léo weiter genutzt. Heute sind nur noch die Grundmauern, tiefe Graben und sechs Türme übrig, darunter die gut erhaltene Tour de Robert le Diable. Die Anlage umfasst eine polygonale Mauer mit einer Öffnung für eine Brücke. Die Ruinen sind Teil der Monumente historiques und bieten einen Eindruck von der strategischen und militärischen Bedeutung der Burg im Mittelalter. Die Umgebung umfasst die Forstregion Saint-Gatien und den Fluss Touques.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Bonneville-sur-Touques
- Erbaut
- 1100
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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