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Burgruine Waisenberg
Burg in Österreich
Die Burgruine Waisenberg steht auf einem felsigen Waldkogel im Nordwesten von Völkermarkt und gehört zu den Trixner Schlössern. Sie ist aus der Romanik, Gotik und Renaissance stammend und bildet mit den Burgruinen Obertrixen und Mittertrixen sowie Niedertrixen die Trixner Burgengruppe. Diese kontrollierte den Zugang zum Görtschitztal und zum Hüttenberger Erzberg. Der Name der Burg leitet sich vermutlich von den weißen Kalksteinfelsen ab, auf denen sie steht. Die Burgruine war ein strategischer Punkt zur Kontrolle des Trixnertals und des Görtschitztals. Sie war Teil einer Gruppe von sechs Nachbarburgen, die den Großraum Völkermarkt sicherten. Die römischen Verbindungsstraßen verliefen in der Nähe und verbanden das Görtschitztal mit dem Lavanttal. Die Burg stand im Besitz des Bistums Gurk und wurde ab 1167 schriftlich erwähnt. Sie war Teil der Herrschaft der Gräfin Hemma von Gurk und später des Bistums. Die Burgruine Waisenberg liegt auf einem Bergkegel im Trixnertal, etwa sieben Kilometer nordwestlich von Völkermarkt. Sie ist umgeben von weiteren Burgruinen wie Griffen, Heunburg und Rauterburg. Auf dem Gelände sind Befestigungsmauern einer einstigen Höhensiedlung erkennbar. Im Bereich des Lamprechtskogels gab es römische Siedlungen und vermutlich ein Heiligtum für Jupiter Dolichenus. Die Burg war Teil der Herrschaft der Gräfin Hemma von Gurk und später des Bistums Gurk.
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- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Völkermarkt
- Adresse
- Waisenberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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