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Minoritenkirche (Stein an der Donau)
ehemalige Kirche in Stein an der Donau, Niederösterreich
Die Minoritenkirche in Stein an der Donau, ein Ortsteil von Krems, ist eine profanierte Klosterkirche der Minoriten. Sie wurde 1253 urkundlich erstmals erwähnt und 1264 durch Berthold von Leiningen, Bischof von Bamberg, geweiht. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert erweitert und im 16. Jahrhundert als Salzdepot genutzt. 1796/97 wurde sie säkularisiert und später als Tabakmagazin und Feuerwehrdepot genutzt. Seit 1992 dient sie als Klangraum Krems für Ausstellungen und Konzerte. Die spätromanische und frühgotische dreischiffige Basilika besitzt einen höheren, einschiffigen gotischen Langchor und einen Südturm mit barocker Bekrönung. Die Wand- und Gewölbemalereien aus der spätgotischen Zeit wurden 1950/51 restauriert. Darunter sind Engel im Gewölbe des Chores und eine Darstellung der thronenden Muttergottes mit Kind und Stiftern. Zudem sind zwei Werke eines italienischen Meisters um 1350 sowie Fragmente einer Kreuzigung und Beweinung um 1300 erhalten. Das an die Kirche angrenzende Minoritenkloster war eine zweigeschoßige Vierflügelanlage um einen Hof. Es wurde 1715–1727 errichtet und 2007/08 revitalisiert. Der Komplex beherbergt heute das Forum Frohner, die „Ernst Krenek-Dokumentation“ und das Museum Stein. Die Kirche und das Kloster sind Teil des Klangraums Krems, der für kulturelle Veranstaltungen genutzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Krems
- Adresse
- Minoritenplatz 5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Minoritenkloster12 m
- Bürgerhaus, Wohnhaus des Adam Rudroff33 m
- Ernst Krenek Forum52 m
- Ehem. Salzstadl, Bürohaus Spindelberger50 m
- Bürgerhaus Steiner Landstraße 2640 m
- Forum Frohner43 m
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