📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Domanze
Schloss in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen
Das Schloss Domanze liegt in dem gleichnamigen Dorf Domanice im Powiat Wrocławski in Polen. Es steht am Ufer der Schweidnitzer Weistritz (Bystrzyca). Die Anlage entstand ursprünglich als Rittersitz, der im 13. Jahrhundert unter adligen Besitzern vermutlich einen Wohnturm über dem Hochufer hatte. Im 16. Jahrhundert wurde die Anlage von den von Mühlheim zu einem Renaissanceschloss umgebaut, das im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. Ludwig Freiherr von Monteverques erwarb die Ruine und ließ sie mit einem Arkaden-Innenhof wiederaufbauen. Das Schloss wurde im 17. Jahrhundert unter Carl Joseph Graf von Oppersdorf frühbarock umgestaltet. 1777 wurde der Turmaufbau unter den von Tschirschkys mit einem oktogonalen Tambour umgebaut. Ab 1820 wurde die Anlage im klassizistischen Stil erweitert, mit Teepavillon, Reitbahngebäude, Marstall und Wachthäusern. 1832 erwarb Friedrich Wilhelm von Brandenburg, später preußischer Ministerpräsident, das Schloss. 1909 wurden die von Pückler Eigentümer, die 1940 für ein Staudammprojekt enteignet wurden. Das Schloss Domanze ist heute in privatem Besitz und verfällt seit den 1980er Jahren. Die Anlage umfasst einen Arkaden-Innenhof, einen Turm mit oktogonalem Tambour sowie verschiedene Nebengebäude wie Teepavillon, Reitbahngebäude, Marstall und Wachthäuser. Die Umgebung um das Schloss besteht aus dem Dorf Domanice und der Schweidnitzer Weistritz. Die Lage am Ufer des Flusses bietet Ausblicke auf das Tal und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Palast
- Ort
- Domanice
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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