Lollar

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Lollar

hessische Stadt im Landkreis Gießen

Lollar ist eine Kleinstadt im Landkreis Gießen, etwa 8 km nördlich von Gießen und 20 km südlich von Marburg. Sie liegt im Lahntal östlich des Krofdorf-Königsberger Forstes. Die Lumda, ein kleiner Fluss, fließt durch die Stadt und mündet in die Lahn. Die Stadt umfasst die Kernstadt sowie die Stadtteile Odenhausen, Ruttershausen und Salzböden. Das Hofgut und Schloss Friedelhausen sind statistisch zu Odenhausen gerechnet. Lollar wurde erstmals 1242 urkundlich erwähnt und hat eine lange Geschichte als Gerichtsstadt. 1974 erhielt die Stadt Stadtrechte. 1971 wurden die Gemeinden Odenhausen, Ruttershausen und Salzböden eingemeindet. 1974 kam ein Teilgebiet der Stadt Staufenberg hinzu. Die Stadt war bis 1977 Teil des Lahn-Dill-Kreises und wurde seit 1979 zum Landkreis Gießen gehört. In Lollar gibt es mehrere sehenswerte Orte. Zu den Kulturdenkmälern zählen der Gichtturm, die Buderusvilla, die romanische Kirche in Odenhausen, die Wehrkirche in Salzböden und das Schloss Friedelhausen. Die Clemens-Brentano-Europaschule ist eine UNESCO-Projektschule mit 1300 Schülern. Bekannt ist der Ort auch für die Kapelle aus Lollar, die heute im Hessenpark ausgestellt ist. Im Stadtgebiet gibt es zudem ein Waldschwimmbad mit Blick ins Lahntal.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kleinstadt, Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Gießen
Seehöhe
173 m

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