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Burg Springe
nicht erhaltene Burganlage in Springe in Niedersachsen
Die Burg Springe war eine Burganlage der Grafen von Hallermunt in Springe, Niedersachsen, erbaut im 13. Jahrhundert. Sie lag außerhalb der Stadtbefestigung und wurde erstmals 1388 urkundlich erwähnt. Nach dem Verlust der Stammburg Hallermund 1282 wurde Springe zum Sitz der Familie. Die Burg fiel 1411 an die Welfen und wurde 1435 abgebrochen. Auf dem Gelände entstand später ein Amtssitz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Der Amtssitz wurde mehrfach durch Stadtbrände beschädigt, wurde aber wieder aufgebaut. Die heutigen Gebäude stehen auf den Grundmauern der alten Anlage und wurden im 16. Jahrhundert erweitert. Der Nordflügel stammt aus der Zeit um 1500, der Ostflügel wurde 1840 angefügt. Nordwestlich liegen Wirtschaftsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, sowie Reste der Ringmauer und Wassergräben, die heute in einer Parkanlage integriert sind. Nordöstlich des Amtshauses sind Reste eines Rondells als Hügel erkennbar. Auf dem Burgareal steht heute das Rathaus von Springe. Das Museum auf dem Burghof ist in den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden untergebracht. Die Gebäude sind unter Denkmalschutz. Die Stadtverwaltung Springe hat seit 1974 ihren Sitz auf dem Areal. Die Burg war seit dem 15. Jahrhundert Sitz des Amtes Springe und wurde 1885 zur Grundlage des Landkreises Springe.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Springe
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
In der Nähe
- Museum auf dem Burghof70 m
- Springe1.2 km
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