Franziskanerkloster Warendorf

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Franziskanerkloster Warendorf

Kloster in Warendorf, Nordrhein-Westfalen

Das Franziskanerkloster Warendorf stand in der Stadt Warendorf und war von 1628 bis 2008 bestehend. Die Franziskaner leiteten hier das Gymnasium Laurentianum und betrieben ein Noviziat sowie ein Ordensstudium. Das Kloster war zudem Sitz des Provinzials der Sächsischen Franziskanerprovinz und spielte eine zentrale Rolle in der Seelsorge der Umgebung. Die Klosterkirche wurde im 17. Jahrhundert errichtet und erhielt im Laufe der Zeit verschiedene Ausbauten und barocke Gestaltungen. Das Kloster war bis ins 19. Jahrhundert ein wichtiger Bildungsort und betreute mehrere Bruderschaften. Die Franziskaner unterstützten die Seelsorge der umliegenden Gemeinden und kümmerten sich um bedürftige Bürger. Bis 1832 lebten noch 12 Mönche im Kloster, und die Bevölkerung setzte sich mehrfach für den Erhalt des Klosters ein. 1843 erhielt es durch König Friedrich Wilhelm IV. die Zustimmung zur Weiterexistenz, was den Beginn einer neuen Phase markierte. Die Klosteranlage umfasst eine dreiflügelige Baustruktur mit Kreuzgang und eine barocke Kirche. Die Kirche besitzt einen Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert und eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Die Klostergebäude beherbergen heute das Westpreußische Landesmuseum sowie eine Tagespflege der Malteser. Die ehemaligen Klosterzellen sind in ihrer Struktur weitgehend erhalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Warendorf
Erbaut
1628
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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