📷 Bild: Wikimedia Commons
Pflegamt Barbing
Schloss in Deutschland
Das Pflegamt Barbing war ein Verwaltungsorgan des Hochstifts Regensburg, das von 1463 bis 1803 bestand. Es lag im Ort Barbing und umfasste zu seiner Gründung die Veste Barbing sowie die Hofmarken Burgweinting, Dechbetten und Schwabelweis. Das Pflegamt war bis 1810 im Fürstentum Regensburg tätig und wurde 1811 für einige Monate von einem bayerischen Landgericht älterer Ordnung genutzt. Das Pflegamt war zentral für die Verwaltung der Hofmarken und Herrschaften im Raum Barbing. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Veste zerstört, doch 1648 wurde sie wieder aufgebaut. Ab den 1750er Jahren wurden auch Hofmarken außerhalb des Hochstifts verwaltet, und um 1770 wurde die Anlage in Barbing zum Schloss umgebaut. Mit der Säkularisation 1803 kam Barbing zum Königreich Bayern, und ab 1811 war es Sitz eines Rentamts. Heute dient das ehemalige Schloss Barbing als Rathaus der Gemeinde Barbing. Es war bis 1832 Sommersitz des Regensburger Bischofs Johann Michael Sailer und später Eigentum der Fürsten von Thurn und Taxis. Die Anlage bietet heute Räume für kommunale Dienstleistungen und ist Teil der städtischen Infrastruktur. Die Umgebung um Barbing umfasst die historischen Orte und Landschaften der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Barbing
- Adresse
- Kirchstraße 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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