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Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche hl. Matthäus
Kirche in Lengau (58586)
Die Wallfahrtskirche Heiligenstatt steht in einer Hanglage an der Straße von Straßwalchen nach Mattighofen in Heiligenstatt, der Gemeinde Lengau im Bezirk Braunau in Oberösterreich. Sie ist eine römisch-katholische Filial- und Wallfahrtskirche unter dem Patrozinium des hl. Matthäus und gehört zum Dekanat Mattighofen in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz und wurde in mehreren Bauphasen im gotischen Stil errichtet. Die Wallfahrtskirche war bis 1438 Teil der Pfarrkirche Schalchen und wurde 1434 durch eine Legende über ein blutendes Kreuzpartikel berühmt. Diese Stiftungslegende führte zu einem starken Wallfahrtszustrom. Die Kirche wurde 1428 durch Herzog Heinrich von Bayern mit einer Ewig-Licht-Stiftung unterstützt. Sie war bis 1939 Teil der Pfarrkirche Lengau und seit 1940 der Pfarrkirche Friedburg zugehörig. Die Kirche hat einen gotischen Bau mit steilem Satteldach, eingezogenem Chor und einem mächtigen Südturm. Der Hochaltar wurde 1755–1757 von Johann Jakob Schnabl geschaffen. Die Orgel aus dem 17. Jahrhundert wurde mehrfach renoviert. Die Kirche bietet einen Ausblick auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Stätte Heiligenstatt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Lengau
- Adresse
- Heiligenstatt
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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