Beiertheim-Bulach
Stadtteil von Karlsruhe, Baden-Württemberg, Deutschland
Beiertheim-Bulach ist ein Stadtteil Karlsruhes, der sich zwischen der Ebertstraße, dem Hofgut Scheibenhardt, Oberreut und Weiherfeld-Dammerstock befindet. Der Stadtteil umfasst die ehemals selbständigen Ortsteile Beiertheim und Bulach, die durch die Alb getrennt sind. Beiertheim wurde erstmals 1110 erwähnt, Bulach 1193. Beide Dörfer hatten im Mittelalter ein gemeinsames Gericht und einen Schultheißen. Beiertheim-Bulach war im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Wäschereiindustrie, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg bestand. Das Dorf war finanziell stark, da es Land an Karlsruhe verkaufte. Beiertheim wurde 1907 eingemeindet, Bulach 1929. Der Stadtteil ist heute geprägt von historischen Gebäuden wie dem Hofgut Scheibenhardt und katholischen Kirchen. Im Stadtteil finden sich Räume wie das Stephanienbad, heute als Paul-Gerhardt-Kirche bekannt, sowie die katholischen Kirchen St. Cyriakus und St. Michael. Der Beiertheimer Altar von Hans Wydyz ist ein bedeutendes künstlerisches Werk. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage zwischen Stadt und Natur geprägt.
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