Ruhrkämpferehrenmal

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Ruhrkämpferehrenmal

Denkmal in Essen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Das Ruhrkämpferehrenmal steht im Essener Stadtteil Horst, in einem Waldstück über dem Nordufer der Ruhr. Es liegt etwa 100 Meter südöstlich von Haus Horst und wurde 1934 im Nationalsozialismus errichtet. 1985 wurde es zu einem Mahnmal umgewidmet, um die Geschichte der Auseinandersetzungen um die Gründung der ersten Republik in Deutschland zu erinnern. Das Denkmal erinnert an die Kämpfe im Ruhrgebiet 1918 bis 1920, insbesondere an den Generalstreik im März 1920 und den Ruhraufstand der Bergarbeiter. Es wurde auf Initiative von Oskar von Watter und unter Mitwirkung des Architekten Paul Dietzsch gebaut. Die Anlage diente der Propaganda der Nationalsozialisten, die die Ereignisse als „Rettung Deutschlands“ stilisierten. Die Anlage besteht aus 24 rechteckigen Pfeilern aus Ruhrsandstein, die in kreisförmiger Anordnung stehen. Sie sind durch steinerne Stürze verbunden und erinnern an Stonehenge. In der Mitte befanden sich Bronzetafeln mit Namen der Toten, die heute im Essener Stadtarchiv aufbewahrt werden. Das Mahnmal ist frei zugänglich und liegt in der Nähe des Eisenbahnmuseums Bochum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Monument
Ort
Stadtbezirk VII (Essen)

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