Benediktinerinnenkloster Hagenbusch (vor dem Meertor), Xanten
Kloster in Deutschland
Das Kloster Hagenbusch war eine Benediktinerinnen-Abtei in Xanten, im Ortsteil Hochbruch südwestlich des Stadtkerns. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und wurde 1156 von dem Kölner Erzbischof Arnold I. genehmigt. Im Laufe der Zeit erwarb das Kloster weitere Besitzungen in verschiedenen Regionen, doch es blieb finanziell schwach. Die Abteikirche wurde mehrfach renoviert, oft mit Unterstützung anderer Klöster. Die Schließung des Klosters erfolgte 1465, doch die Benediktinerinnen konnten bleiben oder das Kloster verlassen. 1473 erhielt die Abtei die Erlaubnis, seine Besitzungen mit einer Mauer zu umgeben, um Grenzen zu setzen. Streitigkeiten mit der Stadt führten zu Versprechen über die Veräußerung von Ländereien. Im 16. Jahrhundert verarmte das Kloster erneut, und die Ordensangehörigen mussten zeitweise in anderen Klöstern unterkommen. Vor Ort erwartet man Ruinen der ehemaligen Abteikirche und umliegende Flächen, die heute als Ackerland genutzt werden. Die Lage im Hochbruch bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Die historischen Streitigkeiten zwischen dem Kloster und der Stadt sind in der Region bekannt, doch heute ist das Kloster Hagenbusch nur als Erinnerung an die Vergangenheit erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Xanten
In der Nähe
- Benediktinerinnenkloster Hagenbusch, Xanten4 m
- Klever Tor604 m
- Matronentempel746 m
- Haus Erprath (Xanten)644 m
- Fundstätte Xanten573 m
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