Vall de Boí

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Vall de Boí

Gemeinde in Spanien

La Vall de Boí liegt in einem engen, steilen Tal in der Provinz Lleida, Katalonien, am Rande der Pyrenäen. Der Ort gehört zur Comarca Alta Ribagorça und ist die flächengrößte Gemeinde der Region. Der Hauptort Barruera war bis 1996 der Namensgeber der Gemeinde. Das Tal wird vom Fluss Noguera de Tor durchfließt und grenzt im Nordosten an den Nationalpark Aigüestortes i Estany de Sant Maurici. Es beherbergt das höchste Ski-Resort der Pyrenäen, Boí-Taüll. Das Tal wurde im 9. Jahrhundert von christlichen Grafschaften gegründet und war bis ins 12. Jahrhundert in der Grafschaft Aragon. Aufgrund seiner strategischen Position entstanden viele Burgen, die heute meist in schlechtem Zustand sind. Die Region war bekannt für ihre Silberreserven, die den Bau von Kirchen im 11. und 12. Jahrhundert ermöglichten. Diese Kirchen wurden im neuen Architekturstil aus der Lombardei errichtet und zeichnen sich durch aufwendige Steinmetzarbeiten und elegante Kirchtürme aus. Das Tal ist vor allem für seine neun frühromanischen Kirchen bekannt, die es zu einer der reichsten Regionen in Bezug auf romanische Kirchen Europas macht. Diese Kirchen wurden 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Kirchen werden bis heute für den Gottesdienst genutzt und beherbergen Wandmalereien, die im Museu Nacional d’Art de Catalunya aufbewahrt werden. Zudem gibt es Ruinen anderer romanischer Kirchengebäude und Einsiedeleien, die das kulturelle Erbe der Region widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Katalonien
Ort
Alta Ribagorça
Seehöhe
1111 m
Quellen:Vall de Boí (CC0-1.0)

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