Illens, Ruinen der mittelalterlichen Burg

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Illens, Ruinen der mittelalterlichen Burg

Burgruine in Illens im Kanton Freiburg, Schweiz

Die Burgruine Illens liegt in der Gemeinde Gibloux im Kanton Freiburg. Sie steht auf einer Anhöhe in einer Flussschleife der Saane, umgeben von Wasser auf drei Seiten. Südöstlich der Ruine befindet sich die Peterskirche, nordwestlich die Burgruine Arconciel. Die Grangie Illens war bis 1972 die kleinste Gemeinde der Schweiz und beherbergt eine romanische Nikolauskapelle aus dem Jahr 1441. Die Burg Illens war seit dem 12. Jahrhundert ein Herrschaftssitz und wurde mehrfach zwischen verschiedenen Adelsgeschlechtern verändert. Im Jahr 1475 wurde sie von Freiburger und bernischen Truppen erobert. Die Burg war nie eigenständig, sondern immer nur Mitbesitz. Sie wurde im 16. Jahrhundert zur Vogtei umfunktioniert und bis 1798 bestand. Die Anlage wurde im 19. Jahrhundert mehrfach zwischen Patrizierfamilien und Trappisten-Mönchen verändert. Die Ruine besteht aus dem rechteckigen Herrenhaus im Norden, das Stilelemente der Gotik aufweist. An der Fassade steht ein achteckiger Treppenturm mit dem Wappen der Familie de La Baume. Reste der Ringmauer und ein Turm im südlichen Eingangsbereich sind erhalten. Die Anlage gliederte sich in drei Burghöfe. Die Reste der Burg wurden im 19. Jahrhundert von Patrizierfamilien und Trappisten-Mönchen genutzt. Heute ist das Areal unter der Obhut der „Association Château d’Illens“ und wurde in den Jahren 2015–2018 archäologisch untersucht und restauriert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Gibloux
Adresse
Route d'Illens 200, 1728 Rossens FR
Erbaut
1150
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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