📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Osterstein
Schloss in Gera, Deutschland
Das Schloss Osterstein steht auf dem Hainberg oberhalb des Geraer Stadtteils Untermhaus und war einst das Residenzschloss des Fürstentums Reuß jüngere Linie. Es wurde im 12./13. Jahrhundert von den Vögten von Weida errichtet und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Renaissanceschloss. Die Burg war bis 1802 Sitz der Linie Reuß-Gera und bis 1945 Wohnsitz der Fürstenfamilie. Das Schloss war bis 1945 Eigentum der Fürstenfamilie und stand bis 1918 als Residenz der Regierenden. Bekannteste Ereignisse sind die Hochzeit des bulgarischen Zaren Ferdinand I. im Jahr 1908 und die letzte Fürstenhochzeit im Jahr 1917. Im Zweiten Weltkrieg wurde es am 6. April 1945 durch einen Bombenangriff vollständig zerstört und 1962 gesprengt. Heute ist das Schloss als Ruine erhalten, wobei nur der Bergfried aus dem 12. Jahrhundert sowie die Wolfsbrücke von 1857 übrig blieben. Auf dem Plateau der ehemaligen Hauptburg steht das Terrassencafé Osterstein mit Freilichtbühne und Kinderspielplatz. Der Bergfried dient als Aussichtsturm und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Gera
- Baustil
- Architektur der Renaissance
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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