Ainring

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Ainring

Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land, Deutschland

Ainring liegt im Rupertiwinkel, einem Teil des ehemals salzburgerischen Territoriums, das 1816 an Bayern fiel. Die Gemeinde grenzt an Salzburg und ist über die Bundesautobahn 8 sowie die Bundesstraßen 20 und 304 gut erschlossen. Sie besteht aus 56 Gemeindeteilen, darunter Ainring und Straß, und ist nahe der Grenze zu Österreich. Die Nachbargemeinden umfassen auf bayerischer Seite Saaldorf-Surheim, Freilassing und Piding, auf österreichischer Seite Wals-Siezenheim. Ainring wurde erstmals 715 urkundlich erwähnt und war im 16. Jahrhundert Ausgangspunkt der Eisengewerkschaft Achthal-Hammerau. Im Zuge der Säkularisation 1803 und der Verwaltungsreformen 1818 entstand die heutige Gemeinde. Im Nationalsozialismus wurde ein Flugfeld in Mitterfelden gebaut, das für die NS-Regierung und Luftfahrtforschung genutzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand dort ein DP-Lager, das 1947 geschlossen wurde. Ainring ist bekannt für seine kulturellen Angebote wie die Musikantentage in Wiesbach und das Oldtimer-Treffen. Die Gemeinde verfügt über mehrere Kirchen, darunter die Auferstehungskirche in Mitterfelden. Zudem gibt es das Torfmuseum im Ainringer Moos und das Schloss Adelstetten. Prominente Einwohner sind unter anderem der Dichter Franz Wisbacher und der Ingenieur Eugen Sänger, der an der Entwicklung des Staustrahlrohres arbeitete.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Berchtesgadener Land
Seehöhe
459 m
Quellen:Ainring (CC0-1.0)

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