📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Fischhorn
Schloss in Österreich
Schloss Fischhorn liegt auf einem Hügel in Bruck an der Großglocknerstraße, an der Ortsgrenze zu Zell am See. Es überblickt das Salzachtal und den Oberpinzgau. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert im neugotischen Stil umgebaut und verfügt über mehrere Flügel und einen zentralen Innenhof. Die Architektur wurde 1920 durch einen Großbrand stark beschädigt und später in einer schlichteren Form wiederhergestellt. Das Schloss war bis 1807 Eigentum der Chiemseer Bischöfe und diente als Residenz. Im 19. Jahrhundert wurde es verstaatlicht und später von Heinrich Gildemeister erworben. 1920 brannte es aus, und die Reste wurden in schlichterer Form wiederhergestellt. In der NS-Zeit diente es als KZ-Außenlager und als SS-Gebäude. Seit 2000 ist das Schloss bewohnbar und wird heute von den Eigentümern genutzt. Die Besonderheiten umfassen die Reste einer römischen Siedlung aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. sowie die Aufbewahrung eines geraubten Kruzifixes. Zudem wird spekuliert, dass das verschwundene Bernsteinzimmer im Schloss versteckt sein könnte. Das Schloss verfügt über ein neugotisches Haupttreppenhaus mit Spitzbogengewölbe und Granitsäulen, das erst nach 2000 wiederhergestellt wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Bruck an der Großglocknerstraße
- Adresse
- Zellerstraße 38
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Ehem. Meierhof von Schloss Fischhorn55 m
- Friedhofskapelle, Bruck an der Glocknerstraße839 m
- Pfarrkirche Bruck an der Großglocknerstraße717 m
- Piffhof; gotische Halle (ehem. Stall)768 m
- Porscheallee2.0 km
- Pinzgauer Lokalbahn2.2 km
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