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Werda
Gemeinde im Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland
Werda ist eine Gemeinde im Vogtlandkreis mit etwa 1500 Einwohnern. Sie liegt im Zentrum des Vogtlandkreises, etwa 13 Kilometer südöstlich von Plauen. Die Gemeinde umfasst den Hauptort Werda und den Ortsteil Kottengrün. Sie gehört zum Verwaltungsverband Jägerswald und ist mit einer Fläche von 13,5 Quadratkilometern zu den flächenkleinsten Gemeinden Sachsens zugehörig. Die höchste Erhebung ist der Eimberg mit 676 Metern, und die Talsperre Werda prägt die Landschaft mit Wäldern und Ackerflächen. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Die Katharinenkirche wurde 1452 erstmals genannt, und das Rittergut Werda war in der Zeit der Adelsfamilien Dölau und Tettau bekannt. Die Talsperre Werda wurde 1904–1909 gebaut und war die erste Talsperre Sachsens mit eigenem Wasserwerk. Die Bevölkerungszahl schwankte im 19. Jahrhundert, erreichte 1910 etwa 1400 Einwohner, stieg 1994 durch den Zusammenschluss mit Kottengrün auf 1500 und sank danach leicht. In Werda gibt es eine Grundschule, drei Kindergärten und Freiwillige Feuerwehren. Die Sehenswürdigkeiten umfassen die Ringwallanlage der ehemaligen Wasserburg, das Herrenhaus des Ritterguts und den Wanderpfad um die Talsperre. Im Ortsteil Kottengrün gibt es ein Freibad mit Schwimmer- und Nichtschwimmbereich. Der Skilift und Loipen bieten Winteraktivitäten, und der Wanderweg um die Talsperre ist ein beliebter Ausflugsort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Vogtlandkreis
- Seehöhe
- 696 m
- Website
- https://werda-vogtland.de/
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