KircheNordrhein-WestfalenRegierungsbezirk Düsseldorf

Rochuskirche

Kirchengebäude in Düsseldorf-Pempelfort, Deutschland

Die Rochuskirche in Pempelfort ist eine katholische Kirche im Düsseldorfer Stadtteil. Sie steht am Rochusmarkt 5 und ist die Nachfolge der abgerissenen Rochuskapelle. Die Pfarrei wurde 1890/1891 gegründet und 2013 aufgelöst, um sich der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit anzuschließen. Die ursprüngliche Kirche wurde 1894–1897 im neuromanischen Stil erbaut und 1897 geweiht. Sie war eine dreischiffige Basilika mit einem 47 Meter hohen Turm und Platz für 3400 Personen. Die Kirche wurde nach Kriegszerstörungen im Zweiten Weltkrieg 1953 gesprengt, wobei der Turm erhalten blieb. Die heutige Kirche wurde 1954 fertiggestellt und besitzt eine moderne eiförmige Kuppel. Die Innenausstattung entstand 1955 durch den Bildhauer Ewald Mataré. Die Kirche ist ein Beispiel für den radikalsten Kirchenbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie wird heute als Vorplatz genutzt, und der Raum zwischen Kirche und altem Turm trägt Stilelemente des ursprünglichen Langhauses. Die Kirche besitzt eine Orgel von Walcker aus dem Jahr 1982 mit 23 Registern. Das Glockengeläute besteht aus fünf Bronzeglocken mit einem Gesamtgewicht von 14.247 kg. Die Glocken wurden 1924 gegossen und 1955/1965 erneuert. Die Kirche ist Teil der Denkmalliste der Landeshauptstadt Düsseldorf und wird im Rahmen eines Gemeindegründungsprojekts des Erzbistums Köln genutzt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Pempelfort
Erbaut
1894
Baustil
Moderne
Architekt
Paul Schneider-Esleben
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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