Stift auf dem Berge
Kloster in Deutschland
Das Stift auf dem Berge in Herford war ein Nonnenkloster, das im 11. Jahrhundert gegründet wurde und im Spätmittelalter in ein Damenstift umgewandelt wurde. Es lag auf dem Stiftberg in der Nähe der Stadt und war ein Tochterkloster des Reichsstifts Herford. Die Klosterkirche war die Marienkirche, die 1017 von Bischof Meinwerk von Paderborn geweiht wurde. Das Stift war ein Wallfahrtsort und zog zahlreiche Besucher an, wodurch es reich wurde. Das Stift blieb auch nach der Reformation bestehen und wurde 1810 aufgehoben. In der Frühen Neuzeit war es ein Stadtteil von Herford mit mehreren Häusern und Kurien. Die Stiftsdamen stammten aus dem Niederadel und wurden von der Gemeinschaft gewählt. Die Äbtissin von Herford hatte geistliche Gerichtsbarkeit über das Stift und bestimmte wichtige Positionen. Die Stiftskirche diente auch als Pfarrkirche. Vor Ort gab es die Marienkirche, die als Klosterkirche diente. Die Siedlung entwickelte sich zu einem Stadtteil mit mehreren Häusern und Kurien. Die Stiftsdamen lebten in einer Gemeinschaft und hatten eine eigene Verwaltung. Die ehemalige Stiftskirche bleibt heute als Pfarrkirche erhalten. Die Umgebung umfasst den Stiftberg und den Meierhof, die im Mittelalter zur Klosterregion gehörten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Herford
- Erbaut
- 1006
In der Nähe
- Nordwestdeutsche Philharmonie229 m
- Stadttheater Herford742 m
- Johanniterkommende Herford704 m
- Herford925 m
- Süsternkapelle925 m
- Fraterhaus Herford929 m
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