Burgruine Neidenstein (Hollfeld)

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Burgruine Neidenstein (Hollfeld)

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Neidenstein ist eine Höhenburg aus dem späten 15. Jahrhundert, die sich auf 410 Meter über dem Meeresspiegel in Hollfeld, im Stadtteil Neidenstein, der Fränkischen Schweiz, befindet. Sie wurde von den Herren von Aufseß errichtet und erstmals 1488 in einer Urkunde erwähnt. Die Anlage wurde im Bauernkrieg 1525 vollständig zerstört und im Dreißigjährigen Krieg erneut verwüstet. Seit 1652/1653 wird sie nur noch als Ruine bezeichnet. Die Burg ist heute nur noch durch Reste der Umfassungsmauern und die etwa zehn Meter hohe Ruine des dreigeschossigen Palas erkennbar. Die Anlage war ursprünglich als Residenz der Herren von Aufseß gedacht, wobei die Familie in Streitigkeiten um die Burg und das Dorf Gerbersdorf in Neidenstein geriet. Die Zerstörung im Bauernkrieg und die Besetzung im Dreißigjährigen Krieg führten zur Verödung der Anlage. Die Ruine steht heute im Stadtbereich von Hollfeld und ist Teil der Landschaft der Fränkischen Schweiz. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die historische Bedeutung der Höhenburg. Die Umfassungsmauern und der Palas zeigen die ursprüngliche Größe der Anlage. Die Lage der Ruine in der Fränkischen Schweiz ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Höhen und Täler. Die Geschichte der Burg ist eng mit den Ereignissen des 15. und 17. Jahrhunderts verbunden, einschließlich der Zerstörung durch den Bauernkrieg und die Besetzung durch den Bischof von Bamberg.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Hollfeld
Adresse
In Neidenstein
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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