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Paratico
italienische Gemeinde
Paratico liegt am Südufer des Iseosees in der Provinz Brescia. Die Gemeinde wird vom Fluss Oglio durchflossen und grenzt an Adro, Capriolo, Credaro, Iseo, Sarnico und Villongo. Sie ist Teil des Weinanbaugebietes Franciacorta und liegt am Ende der Bahnstrecke Palazzolo–Paratico. Einst gab es eine Eisenbahnfährverbindung für den Güterverkehr zum Stahlwerk in Lovere. Der Ort wurde erstmals 975 in einer Schenkung urkundlich erwähnt. Zu Paratico gehört die Burgruine Lantieri aus dem 13. bis 14. Jahrhundert, die auf einem Hügel oberhalb von Wegen in Richtung der Ebene gebaut wurde. Die Familie Lantieri errichtete und bewohnte die Burg, doch ab 1500 war sie nicht mehr nutzbar und verfiel. Eine Legende besagt, dass Dante Alighieri 1311 auf der Burg weilte und dort Inspiration für das Purgatorium seiner Göttlichen Komödie fand. Paratico ist bekannt für seine Burgruine Lantieri und die Umgebung am Iseosee. Die Gemeinde hat eine ländliche Atmosphäre und ist Teil der Weinregion Franciacorta. Die Nähe zum See und die historischen Bauten prägen das Bild des Ortes. Die Bahnstrecke und die Verbindungen zu anderen Gemeinden tragen zur Verkehrsanbindung bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Italien
- Ort
- Provinz Brescia
- Seehöhe
- 234 m
In der Nähe
- Castello Lantieri612 m
- Sarnico670 m
- Lombardei1.3 km
- Castel Montecchio1.4 km
- Villongo1.7 km
- chiesa di San Fermo2.0 km
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