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Kloster Les Vaux-de-Cernay
Kloster in Frankreich
Das Kloster Les Vaux-de-Cernay ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Cernay-la-Ville im Département Yvelines, Region Île-de-France. Es liegt rund 12 Kilometer nordöstlich von Rambouillet im Tal der Ru des Vaux, in der Nähe des Tals von Chevreuse. Die Anlage war einst an der Grenze zwischen den Diözesen Paris und Chartres und stand unter dem Schutz des Königs Ludwig VII. Das Kloster wurde 1118 von Simon de Neauphle-le-Château gestiftet und gehörte der Kongregation von Savigny an. Es schloss sich 1147 dem Zisterzienserorden an und unterstand der Primarabtei Clairvaux. Im 16. Jahrhundert wurde es Kommende, und 1624 fand hier das erste Generalkapitel des reformierten Zisterzienserordens statt. 1873 kaufte Baronin Charlotte de Rothschild die Ruine und restaurierte sie. Heute dient die Anlage als Hôtellerie der Luxusklasse. Die Anlage umfasst zwei befestigte Torhäuser, eine ruinöse Kirche aus dem 12. Jahrhundert sowie einen 1540 rekonstruierten Kreuzgang. Der große Mönchssaal, ein gotisches Skriptorium mit Kreuzrippengewölben, und der Konversentrakt im Westen sind erhalten. Die Fassade der Kirche aus dem 12. Jahrhundert besitzt eine große Fensterrose mit origineller Komposition. Die Ruine ist heute als Monument historique klassifiziert und bietet einen Eindruck von der ursprünglichen Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Cernay-la-Ville
- Erbaut
- 1101
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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