📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Hilariberg
Kapelle in Kramsach (122033)
Das Kloster Hilariberg liegt auf einem kleinen Hügel im Nordwesten der Gemeinde Kramsach im Bezirk Kufstein in Tirol. Es steht in einem Wald und ist Teil eines Gebäudeverbunds mit einer südlich und westlich angebauten Klosteranlage. Die Kapelle Maria auf dem Karmel, die Ursprung der Anlage ist, wurde 1746 verändert und 1910 umgebaut. 1913 übernahm der Orden der Kamillianer das Gebäude, und von 1971 bis 2010 befanden sich Dominikanerinnen im Kloster. Das Kloster ist eine Wallfahrtskirche mit Patroziniumsfest am 16. Juli. Die Kapelle ist ein schlichter Bau mit einer Vorhalle, einem zweijochigen Langhaus unter einem Tonnengewölbe und einem stark eingezogenen einjochigen Chor unter einem Kreuzgewölbe. Der Hochaltar zeigt das Gnadenbild vom Berge Karmel, das Urbild ist in der Kirche Santa Maria della Bruna in Neapel. Zudem sind Schnitzfiguren und Bilder der Heiligen Kamillus und Notburga vorhanden. Die Kapelle bietet Rundbogenportale nördlich und südlich sowie hochliegende Rundbogenfenster in den Wänden. Der Chor endet mit einer halbrunden Konche. Die Anlage ist umgeben von Wald und liegt in der Nähe von Kramsach. Die Umgebung lädt zu Spaziergängen und Wanderungen ein, die den Blick auf die umliegende Landschaft ermöglichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Kramsach
- Adresse
- Am Bergl 22
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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