Brittnau

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Kanton AargauBezirk Kanton Aargau

Brittnau

Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz

Brittnau ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, im Bezirk Zofingen. Sie liegt im unteren Wiggertal, westlich der Wigger und grenzt an den Kanton Luzern. Das Dorfzentrum befindet sich auf einer erhöhten Seitenterrasse, während der Altachenbach parallel zur Wigger fließt und die Grenze zum Luzern bildet. Die Gemeinde umfasst 1367 Hektar, davon sind 473 Hektar bewaldet und 170 Hektar überbaut. Die höchste Stelle ist der Heidenhubel mit 614 Metern, die tiefste Stelle an der Wigger bei 433 Metern. Brittnau hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 893. Die Gemeinde war Teil des Amtes Aarburg, das 1299 an die Habsburger verkauft wurde. 1415 wurde der Aargau von den Eidgenossen erobert, und Brittnau gehörte zum Berner Aargau. 1528 führte Bern die Reformation ein. Im 19. Jahrhundert war die Bevölkerung stark verarmt, und viele Einwohner wanderten aus. Seit 1980 wächst die Gemeinde wieder, und sie entwickelt sich zu einem Vorort von Zofingen. In Brittnau gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche wurde 1585 fertiggestellt, nachdem sie 1547 durch einen Brand zerstört wurde. Die 1603 erbaute Mühle am Ufer der Wigger ist ein weiteres Highlight. Ein 1752 errichteter Kornspeicher steht im Ausserdorf. Störche sind seit 2001 wieder in der Gemeinde heimisch, nachdem sie 1915 verschwanden. Die Gemeinde besitzt auch ein eigenes Wappen, das seit 1581 in der Pfarrkirche zu sehen ist. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Dienstleistungen, Landwirtschaft und Industrie.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde der Schweiz
Ort
Bezirk Zofingen
Seehöhe
538 m

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