📷 Bild: Wikimedia Commons
Kirchenruine St. Cäcilia
Kirche in Pyhra (Niederösterreich)
Die Kirchenruine St. Cäcilia liegt im Ortsteil Perersdorf zwischen Böheimkirchen und Pyhra, in der Nähe der Westautobahn. Sie entstand im 14. Jahrhundert und steht unter Denkmalschutz. Die Ruinen umfassen das Kirchenschiff, das Presbyterium und einen Turm, der bis zu 30 Meter hoch ist. Die Kirche war ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet worden, wie historische Dokumente zeigen. Die Kirche war von Bedeutung für die Gemeinde Pyhra und wurde von den „Greisse zu Wald“ als Patronatsherren übernommen. Im Jahr 1530 wurde sie durch Kriegsbeiträge beeinflusst, und 1683 wurden sie von Türken zerstört. Im 18. Jahrhundert wurde sie barockisiert, doch 1805 wurden sie erneut von französischen Truppen zerstört. In mündlichen Überlieferungen wird auch eine andere Version der Geschichte erzählt, die mit Kaiser Josef II. in Verbindung gebracht wird. Besucher können das Kirchenschiff, das Presbyterium und den Turm der Ruine bewundern. Die Kirche war ursprünglich mit einem Friedhof umgeben, dessen Spuren heute noch erkennbar sind. Umgebung und Ausblicke sind Teil der Ruine, die im Ortsteil Perersdorf liegt. Die Ruine ist Teil der Geschichte der Region und bietet Einblick in die religiöse und kulturelle Entwicklung der Gegend.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Ruine
- Ort
- Pyhra
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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