abbaye de Condé
Die Abtei Notre-Dame de Condé ist eine ehemalige Benediktinerabtei, die um 630 gegründet wurde und sich am Zusammenfluss der Flüsse Escaut und Haine in Condé-sur-l’Escaut im Département Nord in Frankreich befand. Sie war ursprünglich von heiligen Männern wie Saint Amand oder Saint Wasnon gegründet und wurde später von Gérard de Roussillon, dem Grafen von Bourgogne, erweitert. Die Abtei spielte eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Region. Sie wurde im 9. Jahrhundert von Brunon, dem Erzbischof von Köln, wiederhergestellt. 1249 erhielt die Abtei durch Marguerite, die Herzogin von Flandern und Hainaut, weitreichende Freiheiten. 1793 wurde die Kollegialkirche zerstört, und an ihrer Stelle entstand die heutige Place Verte. Die Abtei war ein Zentrum der geistlichen und weltlichen Geschichte. Josquin des Prés, ein bedeutender Musiker, wurde hier beerdigt. Auch Philibert-Emmanuel de Lalaing, ein Adeliger und Offizier, wurde in der Kollegialkirche bestattet. Die Abtei war Teil der religiösen und kulturellen Landschaft der Region und verfügte über eine wichtige Position in der Geschichte des Nordens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Condé-sur-l’Escaut
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