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Goldschlämmanlage
Bauwerk in Bad Gastein, Österreich
Die Goldschlämmanlage in Altböckstein liegt in der Ortschaft Böckstein der Gemeinde Bad Gastein im Bezirk St. Johann im Pongau, Salzburg. Sie ist ein Denkmal der historischen Bergwerkssiedlung und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäude ist ein eingeschoßiges Barockgebäude mit Walmdach und Gaupen. An der östlichen Fassade ist ein Wappenstein des Salzburger Erzbischofs Andreas Jakob von Dietrichstein aus dem Jahr 1750 angebracht. Die Anlage wurde um 1750 errichtet und war Teil eines umfangreichen Bergbaukomplexes. Sie ermöglichte die Arbeit von rund 40 statt 50 Waschwerksarbeitern und sparte Kosten für verschleißanfällige Plachen. Das Gebäude wurde ab 1912 als Magazin genutzt. Die Anlage war technisch fortschrittlich und verwendete eine wassergetriebene Mechanik zur Rüttelbewegung der Kiste, was die Effizienz der Arbeit verbesserte. Die Goldschlämmanlage ist Teil der historischen Siedlung Altböckstein, die bis 1764 vollendet wurde. Nordöstlich des Gebäudes steht das Colloredohaus, das ehemalige Verwalterhaus, mit einem Wappenstein von Erzbischof Hieronymus von Colloredo aus dem Jahr 1782. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich das Wäscherhaus. Die Anlage ist Teil der Bergwerkssiedlung und steht im Zentrum der Ortschaft Böckstein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Industriebau
- Ort
- Bad Gastein
- Adresse
- Karl Imhof-Ring 9a
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Colloredohaus Altböckstein22 m
- Wohnhaus, Alte Schmiede33 m
- Wäscherhaus29 m
- Pochwerk38 m
- Säumerstall49 m
- Salzmagazin, Salzstadl; Montanmuseum (Brennholzmagazin)35 m
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