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Burg Mödling
Burg in Österreich, erbaut im 11. Jahrhundert, Verfall seit dem 16. Jahrhundert, Sitz einer Nebenlinie der Babenberger
Die Burg Mödling ist eine Burgruine auf einem Hügel oberhalb des Mödlingbachtales. Sie liegt im Naturpark Föhrenberge, etwa 1 km hinter dem Bergrand des Wiener Beckens. Die Ruine hat einen Blick auf die Stadt Mödling im Osten und auf den Husarentempel im Westen. Der felsige Bereich am Fuße der Burg wird Klausen genannt und grenzt an den Stadtteil Vorderbrühl. Die Burg war ab 1177 Sitz einer Nebenlinie der Babenberger und wurde im 12. Jahrhundert eine der größten Burgen Österreichs. Prominente Gäste sollen Walther von der Vogelweide und Neidhardt von Reuental gewesen sein. Die Burg verfiel nach mehreren Bränden und einem Blitzschlag 1556 endgültig. Im 19. Jahrhundert wurde eine künstliche Burg errichtet, die 1848 zerstört wurde. 1965 bis 1970 wurden romanische Baureste freigelegt und ein Rundgang mit Bildtafeln eingerichtet. Die Ruine bietet Wanderern einen Ausblick auf das Tal und die Umgebung. Der Rundgang führt durch die vorhandenen Baureste und erklärt die Geschichte der Burg. Die Lage der Burg ermöglicht einen weiten Blick auf die Stadt Mödling und den Husarentempel. Die Umgebung umfasst den Naturpark Föhrenberge sowie den Stadtteil Vorderbrühl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine, Rocca (Höhenburg)
- Ort
- Mödling
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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