📷 Bild: Wikimedia Commons
Olasz
Gemeinde in Ungarn
Olasz ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Bóly im Komitat Baranya. Sie liegt im südlichen Ungarn, etwa 20 Kilometer südöstlich von Pécs und 23 Kilometer westlich von Mohács. Die Gemeinde grenzt an Hásságy, Szederkény und Belvárdgyula. Die historische Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1295, als ein Kloster des Paulinerordens gegründet wurde. Im 13. Jahrhundert wurden Franzosen angesiedelt, was den Namen „Olasz“ (italienisch) vermuten ließ. Später kamen Südslawen und Deutsche, die den Bevölkerungsstruktur des Ortes prägten. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis in das 13. Jahrhundert zurückreicht. 1746 wurde eine Pfarrei gegründet, und die Kirche der Hl. Maria Magdalena wurde 1738 errichtet. 1776 wurde eine neue Kirche dem Hl. Philippus geweiht. Die Pfarrei umfasste mehrere Orte, darunter Olasz, Hásságy, Hidor und andere. 1913 zählte die Gemeinde 631 Einwohner auf einer Fläche von 1193 Katastraljochen. Die Dorfstruktur und die Bevölkerungsschicht wurden durch verschiedene Kolonien beeinflusst. In Olasz gibt es mehrere sehenswerte Gebäude, darunter die barocke Römisch-katholische Kirche Szent Fülöp aus dem Jahr 1776 und die Kirche Szent Jeromos aus dem Jahr 1754. Zudem steht eine Statue des Heiligen Florian aus dem Jahr 1924 sowie eine Szentháromság-Statue. Die Gemeinde ist über die Landstraße Nr. 5611, die Hauptstraße Nr. 57 und die Autobahn M60 erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Pécs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Bóly
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