📷 Bild: Wikimedia Commons
Synagoge (Sulzbach-Rosenberg)
Synagoge der jüdischen Gemeinde von Sulzbach
Die Synagoge von Sulzbach-Rosenberg ist ein Baudenkmal und wurde nach dem Stadtbrand von 1822 im klassizistischen Stil als Saalbau errichtet. Sie stand bis 1930 als Zentrum der jüdischen Gemeinde und wurde 1930 an die Stadt verkauft. 1950 wurde sie in ein Wohnhaus umgebaut, wobei die Originalsubstanz weitgehend erhalten blieb. 2010 bis 2013 wurde sie als Baudenkmal saniert und zu einem Begegnungszentrum umgebaut. Die Synagoge war bis 1687 in einem Betsaal untergebracht, bis ein barocker Neubau 1737 errichtet wurde. Nach dem Stadtbrand von 1822 wurde sie 1824 eingeweiht. 1938 wurde sie durch die Novemberpogrome bedroht, doch der Verkauf unter der Auflage kultureller Nutzung bewahrte sie vor Zerstörung. Die Sulzbacher Torarolle aus dem 18. Jahrhundert wurde 2021 im deutschen Reichstag restauriert und feierlich eingeweiht. Im Gebäude des ehemaligen Synagogengebäudes befindet sich das Sulzbacher Heimatmuseum. Während der Sanierung wurden Funde wie Ecklisenen, ein Hochzeitsstein und ein griechischer Zinnenmäander entdeckt. Die Synagoge ist heute ein kulturelles Zentrum und beherbergt Ausstellungen sowie Veranstaltungen. Die Architektin Alfred Grotte lobte sie 1913 als einen der schönsten Synagogenbauten Bayerns.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Synagoge
- Ort
- Sulzbach-Rosenberg
- Adresse
- Synagogenstraße 9
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
In der Nähe
- Baudenkmal D-3-71-151-1 in Sulzbach-Rosenberg im Ortsteil Sulzbach112 m
- Bodendenkmal in Sulzbach-Rosenberg, #D-3-6436-0199112 m
- Turm Weiherstraße 6 in Sulzbach-Rosenberg (D-3-71-151-24#3)256 m
- Turm An der Allee in Sulzbach-Rosenberg (D-3-71-151-1#1)255 m
- Turm Lange Gasse 11 in Sulzbach-Rosenberg (D-3-71-151-1#4)252 m
- Turm Bastei 2 in Sulzbach-Rosenberg (D-3-71-151-5#1)256 m
QR-Code