📷 Bild: Wikimedia Commons
chartreuse des Dames de Gosnay
Kirchengebäude in Gosnay, Frankreich
Die Chartreuse des Dames de Gosnay ist ein ehemaliges Nonnenkloster des Ordens der Chartreuser, das 1329 gegründet wurde. Es liegt in der Gemeinde Gosnay im Département Pas-de-Calais, Region Hauts-de-France. Das Kloster war das erste weibliche Chartreuse außerhalb des Massivs der Chartreuse im Südosten Frankreichs. Es wurde von Thierry d’Hérisson und Mahaut d'Artois gegründet und war Teil einer politischen Allianz zwischen der königlichen Familie und dem Dauphiné. Die Chartreuse war bis ins 17. Jahrhundert aktiv, wurde aber durch militärische Konflikte und wirtschaftliche Schwierigkeiten beeinträchtigt. 1790 wurde die religiöse Gemeinschaft aufgelöst, doch die Nonnen lebten weiterhin in Gemeinschaft. Die Ruinen des Klosters, einschließlich der Kirche und weiterer Gebäude, sind seit 1986 als Monument historique geschützt. Sie sind Teil des Weltkulturerbes „Bassin minier du Nord-Pas-de-Calais“. Besucher können die Ruinen der Kirche und die erhaltenen Holzverkleidungen sowie die Portiergebäude und angrenzende Gebäude besichtigen. Archäologische Ausgrabungen seit 1997 haben weitere Einblicke in die Geschichte des Klosters gegeben, darunter eine Statue des Christus aus dem 15. Jahrhundert und Reste eines doppelten Aquädukts. Die Umgebung bietet einen Blick auf die historische Landschaft der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Siedlung, Kartause
- Ort
- Gosnay
- Adresse
- chemin de Labuissière
- Erbaut
- 1329
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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