Sofiensäle

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitWienBezirk 3., Landstraße

Sofiensäle

Denkmalgeschütztes Objekt in Wien

Die Sofiensäle sind ein historisches Gebäude in der Marxergasse 17 im 3. Bezirk, Landstraße. Ursprünglich als Schwimmhalle und Saal errichtet, war das Gebäude im 19. Jahrhundert bekannt für seine große Kapazität und kulturelle Bedeutung. Der große Saal fasste bis zu 2.700 Personen und war ein Zentrum für Konzerte, Bälle und politische Versammlungen. Johann Strauss (Sohn) führte hier fast 100 seiner Werke ein, und Karl May hielt hier seinen letzten Vortrag. Die Sofiensäle wurden 2001 durch einen Brand schwer beschädigt, wobei die tragenden Mauern sowie das Foyer und drei Seitenwände des Großen Saales übrig blieben. Die Brandruine stand unter Denkmalschutz, was den Abriss verhinderte. Nach langwierigen Streitigkeiten wurde die Restaurierung und Neubau des Gebäudes in ein Hotel und Kulturzentrum umgewandelt. Der Neubau umfasste 47 geförderte Wohnungen, ein Restaurant, ein Hotel und ein Fitnesscenter, und wurde 2013 eingeweiht. Die Räume umfassen den historischen Saal im secessionistischen Stil, das Foyer und die umgebenden Räume des Neubaus. Ausblick auf die Landstraße und die Marxergasse sind möglich. Die Umgebung umfasst den 3. Bezirk, mit seiner Kultur- und Einkaufszone. Die historischen Räume wurden restauriert und in den Neubau integriert, um die kulturelle Bedeutung des Gebäudes zu bewahren.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Konzerthaus
Ort
Landstraße
Adresse
Marxergasse 17
Erbaut
1826
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Sofiensäle (CC0-1.0)

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