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Braunauer Eisenbahnbrücke
Eisenbahnbrücke der Bahnstrecke München–Rosenheim über die Isar im Süden der Münchner Innenstadt
Die Braunauer Eisenbahnbrücke liegt im Süden der Münchner Innenstadt und verbindet den Hauptbahnhof München mit dem Ostbahnhof. Sie überquert die Isar und ist Teil der Bahnstrecke von München Hbf nach Simbach und weiter nach Braunau am Inn in Österreich. Direkt westlich der Brücke wird der Große Stadtbach überquert, der das Isarwerk 3 mit Wasser versorgt. Die Brücke ist ein technisches Meisterwerk mit einer Spannweite von 48,5 Metern und einer Fachwerkkonstruktion. Die Bauarbeiten begannen 1868, wurden durch Proteste der Bevölkerung in Giesing unterbrochen und mit einer Kompromisslösung fortgesetzt. Die Fertigstellung erfolgte 1871, wobei eine Beleuchtungsanlage der Firma Siemens & Halske eingesetzt wurde. 1958 wurde die Brücke als Balkenbrücke erneuert. Die Brücke ist heute ein Teil der Eisenbahninfrastruktur und wurde 2015 einer Lärmsanierung unterzogen. Der noch befahrene Teil wurde mit Schallschutzvorkehrungen ausgestattet. Der nördliche Teil der Brücke steht seit 2017 unter Denkmalschutz. 1985 wurden an der Brücke die Überreste von Michaela Eisch gefunden, wobei die Tat bis heute ungeklärt bleibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Eisenbahnbrücke, Fachwerkbrücke, Balkenbrücke
- Ort
- München
- Adresse
- Braunauer Eisenbahnbrücke
- Erbaut
- 1871
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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