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Alcalá de Guadaíra
Gemeinde in Spanien
Alcalá de Guadaíra liegt 15 Kilometer südöstlich von Sevilla, am Fluss Guadaíra und am Ende der Alcores, einer Erhebung im Flachland des Guadalquivir. Die Stadt ist am Flussufer gelegen und wird von einer Flur umgeben, die bis ins 19. Jahrhundert als Naherholungsgebiet genutzt wurde. Die Umgebung ist geprägt von landwirtschaftlichen Flächen und der Nähe zur Hauptstadt Andalusiens. Alcalá de Guadaíra wurde in prähistorischer Zeit als Siedlungsraum genutzt, wie der Dolmen La Cueva del Vaquero zeigt. Als römisches Kastell gegründet, wurde die Burganlage unter den Almohaden ausgebaut und später von König Ferdinand III. 1246 erobert. Die Stadt wurde durch die Reconquista christlich und entwickelte sich zu einer wichtigen Handelsstadt, die vor allem für ihre Brotproduktion bekannt war. Die Stadt ist bekannt für ihre historischen Bauwerke wie das arabisch-islamische Castillo mit Festungsring und Türmen, die seit kurzem restauriert werden. Zudem gibt es mehrere Kirchen aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie die arabischen Mühlen am Fluss Guadaíra. Das Stadtbild wird durch den alten Stadtkern und das Naherholungsgebiet Parque Oromana geprägt, das auch malerische Traditionen hervorgebracht hat.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Sevilla
- Seehöhe
- 46 m
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