Colmberg

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Colmberg

Marktgemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern

Colmberg liegt im Naturpark Frankenhöhe an der Oberen Altmühl und ist Teil der Metropolregion Nürnberg. Die Gemeinde grenzt an Marktbergel, Oberdachstetten, Lehrberg, Leutershausen, Geslau und Windelsbach. Sie besteht aus zwölf Gemeindeteilen, darunter die Burg Colmberg und der Fohlenhof. Auf dem Gemeindegebiet gibt es mehrere Gemarkungen, wobei die Gemarkung Colmberg mit einer Fläche von 11,531 km² die größte ist. Der Ort wurde 1269 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit der Reformation überwiegend protestantisch. Die Burg Colmberg, die älteste Besiedlung, wurde im 12. Jahrhundert ausgebaut und war bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum der Gerichtsbarkeit. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Colmberg zerstört, und im 18. Jahrhundert stieg die Zahl der Anwesen auf 70. Die Gemeinde war ab 1791 unter preußischer Verwaltung und wurde 1806 zum Königreich Bayern eingegliedert. Colmberg ist bekannt für die Burg Colmberg, die St. Ursula-Kirche und die Barockkirche Binzwangen. Regelmäßige Veranstaltungen wie das Dorffest und der Adventsmarkt ziehen Besucher an. Die Gemeinde ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken und verfügt über ein Naturfreibad, einen Golfplatz und verschiedene Sportvereine. Prominente Söhne und Töchter des Ortes sind Karl Amson Joel und Ludwig Schöberlein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
448 m
Quellen:Colmberg (CC0-1.0)

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