Palais Seinsheim

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SehenswürdigkeitBayernBezirk München

Palais Seinsheim

jetzt Bayerischer Städteverband, dreigeschossiger Satteldachbau mit reicher Stuckgliederung in frühklassizistischen Formen, ehem. zwei Häuser, um 1764/70 um- oder neugebaut, Umbau beider Häuser, von Josef Höchl, 1809, nach Kriegszerstörung Wied

Das Palais Seinsheim steht in der Münchner Prannerstraße 7, im Altstadt-Lehel-Viertel. Es ist ein Stadtpalais im späten Rokoko-Stil, das 1764 im Stadtteil Kreuzviertel errichtet wurde. Ursprünglich als Wohnsitz für Graf Joseph Franz Maria von Seinsheim diente es, der als bayerischer Minister und Akademiepräsident bekannt war. Das Gebäude wurde später von einer Bank übernommen und seit 1984 vom Bayerischen Städtetag genutzt. Das Palais war ein Zentrum kultureller Aktivitäten, wo Wolfgang Amadeus Mozart und Christian Friedrich Daniel Schubart gastierten. Die Architektur vereint Elemente des späten Rokoko mit Anfängen des Klassizismus. Es wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1949 durch Herbert Landauer, wodurch es nach Westen erweitert und etwas länger wirkt. Im Inneren bietet das Palais Seinsheim Räume, die die Geschichte des Gebäudes widerspiegeln. Die Fassade ist hellgelb und dreigeschossig mit Satteldach. Die Umgebung umfasst die Münchner Altstadt und das Kreuzviertel, das für seine historischen Bauten bekannt ist. Die Lage im Zentrum Münchens ermöglicht einen Ausblick auf die Altstadt und die umliegenden Gassen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtpalais
Ort
Altstadt-Lehel
Adresse
Prannerstraße 7
Erbaut
1764
Baustil
Rokoko
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Palais Seinsheim (CC0-1.0)

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