Tillyschanze (Münden)

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SehenswürdigkeitLandkreis GöttingenBezirk Landkreis Göttingen

Tillyschanze (Münden)

Aussichtsturm bei Hann. Münden

Die Tillyschanze ist ein 25 Meter hoher Aussichtsturm auf der Anhöhe des Rabanenkopfes im Reinhardswald. Sie liegt etwa 90 Meter über dem Stadtgebiet von Hann. Münden und ragt aus dem Wald empor. Der Turm wurde im 14. Jahrhundert als Burg errichtet, wurde aber nach kurzer Zeit abgerissen. Erhalten geblieben ist der Burggraben, der heute die Tillyschanze umgibt. Im 19. Jahrhundert wurde der Turm als Aussichtsturm neu gebaut, wobei der mittelalterliche Graben erhalten blieb. Der Turm ist ein massiver Steinbau mit einer Wendeltreppe und einem zweistöckigen Anbau, der ein Museum zur Turmgeschichte beherbergt. In den Turmzimmern sind Ausstellungen zur Geschichte der Region zu finden, darunter ein Relief des Mündener Bildhauers Gustav Eberlein. Im Sommer werden hier standesamtliche Trauungen durchgeführt. Die Tillyschanze war in der Geschichte mehrfach militärisch genutzt, sowohl im Dreißigjährigen Krieg als auch im Siebenjährigen Krieg. Funde aus dem 18. Jahrhundert belegen die militärische Bedeutung des Geländes. Die Tillyschanze ist umgeben von Wald und bietet einen weiten Ausblick auf die Altstadt von Hann. Münden. Die Ausflugsgaststätte neben dem Turm ist ein beliebter Treffpunkt und veranstaltet regelmäßig Märkte und Festivals. Die Landesgrenze zwischen Hessen und Niedersachsen verläuft zwischen der Gaststätte und dem Turm. Die Tillyschanze steht auf niedersächsischem Gebiet, während die Gaststätte zum hessischen Gutsbezirk Reinhardswald gehört. Die Region ist unbewohnt, aber zwei Einwohner lebten bis 2020 in dem Gebiet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Aussichtsturm
Ort
Hann. Münden
Denkmalstatus
Baudenkmal

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