📷 Bild: Wikimedia Commons
Mojžíř
Burg in Tschechien
Der Hrad Mojžíř, auch als Wessenstein bekannt, ist ein zerstörter Burgsitz auf einem Hügel namens Strážný, 275 Meter über dem Meeresspiegel, links vom Fluss Labe. Er liegt an der Grenze der Stadt Ústí nad Labem und war Teil der Region Mojžíř. Die Ruinen sind nur als Gelände- und Mauerreste erhalten geblieben. Der Hrad wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war bis ins 15. Jahrhundert in Nutzung. Er gehörte dem Adelsgeschlecht der Lungvic, das ab der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts das Dorf Mojžíř besaß. Der letzte bekannte Besitzer war Děpolt z Lungvic im Jahr 1401. Später wurde der Burgsitz von Václav z Vartenberka übernommen und schließlich verlassen. Der Hrad liegt außerhalb von Mojžíř und ist über eine Straße vom Dorf aus erreichbar. Die Route führt vom Kirchhof der Heiligen Simon und Judith entlang Gärten und wird zu einer Feldstraße, die nach Norden abbiegt. Von dort aus kann man direkt zum Hügel und den Ruinen des Bergfrieds wandern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Ústí nad Labem
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