📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Spinrath
Kloster in Deutschland
Das Palais Spinrath in Düsseldorf steht an der Ratinger Straße 15. Ursprünglich ein Cölesterinnenkloster, wurde es 1696 bis 1712 von Matteo Alberti errichtet. 1794 zerstörte ein französisches Bombardement das Kloster, wodurch es in Flammen stand. 1805 bis 1812 baute Adolph von Vagedes das Gebäude zu einem Wohnhaus um, das später von Wilhelm Cleff und seiner Firma genutzt wurde. Das Gebäude war von 1825 bis 1859 Sitz der Lithographischen Anstalt Arnz & Comp. und beherbergte das Atelier der Maler Andreas und Oswald Achenbach. Zudem war hier von 1862 bis 1883 eine Augenklinik unter Albert Mooren ansässig. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Fassade beschädigt, wurde aber im Baukomplex des ehemaligen Landgerichts integriert. Die Fassade ist denkmalgeschützt und gilt als bedeutendes Bauwerk der frühen Vagedes-Ära. Die Fassade des Palais Spinrath ist Teil des Andreasquartier-Projekts und wurde in den 2010er Jahren in das Gebäudeensemble integriert. Sie vereint Elemente von Barockbau und frühklassizistischer Architektur. Die historischen Räume und die Fassade bieten einen Einblick in die architektonische Entwicklung des Gebäudes und seine wechselnde Nutzung durch verschiedene Institutionen und Persönlichkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Düsseldorf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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