📷 Bild: Wikimedia Commons
Hůry
Gemeinde in Tschechien
Hůry ist eine Gemeinde im Okres České Budějovice, etwa sechs Kilometer nordöstlich von České Budějovice. Sie liegt in der Quellmulde des Baches Hůrský potok und grenzt an mehrere Dörfer wie Libníč, Lišov und Adamov. Die Gemeinde wird von der Autobahnkreuzung aus der Silnice I/34 und der Dálnice 3 durchzogen. Im Norden erhebt sich der Větrník (568 m) und östlich die Baba (578 m). Die Geschichte von Hůry reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. 1550 begann der Silberbergbau auf der Elias Fundgrube, und 1598 erreichte das St. Elias-Werk seine wirtschaftliche Blüte mit jährlich 1.600 Zentner Reinsilber. Im 19. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung auf bis zu 1.206 Einwohner. Die Gemeinde wurde 1848 zur Marktgemeinde Hurr erklärt und 1976 an Rudolfov angeschlossen, wobei sie 1990 wieder unabhängig wurde. In Hůry gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kapelle des hl. Florian aus dem Jahr 1876, die ehemalige Silbergrube St. Elias sowie ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1905 sind besonders. Auf dem Dorfplatz steht eine Gehöfte im Bauernbarockstil. Die Umgebung bietet Wanderungen durch die Lischauer Schwelle und Ausblicke auf die umliegenden Berge. Die Gemeinde ist Teil der Landschaft Südböhmen mit ihrer reichen Bergbaugeschichte und natürlichen Schönheiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres České Budějovice
- Seehöhe
- 467 m
- Website
- https://www.hury.cz/
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