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Benediktinerabtei Michaelbeuern
Benediktinerkloster in Dorfbeuern, Bezirk Salzburg-Umgebung, Österreich
Die Benediktinerabtei Michaelbeuern liegt in Michaelbeuern, dem Hauptort der Gemeinde Dorfbeuern im Salzburger Land, etwa 30 Kilometer nördlich von Salzburg. Das Kloster wurde im 8. Jahrhundert gegründet und war bereits um 736 als Mönchszelle bekannt. Es wurde 817 im Aachener Klosterverzeichnis als „Buria“ erwähnt. Die Abtei war im Mittelalter ein adeliges Doppelkloster, das nach einer Blütezeit im 12. Jahrhundert wieder erlosch, bis es im 17. Jahrhundert eine langfristige Konsolidierung erreichte. Die Abtei hat eine reiche Geschichte mit verschiedenen Blütephasen und Krisen. Unter Abt Walther (1161–1190) erhielt sie die Riesenbibel, und im 13. Jahrhundert gab es eine Konventschule. Während des Nationalsozialismus wurde das Kloster geschlossen, doch nach dem Zweiten Weltkrieg begann das klösterliche Leben neu. Heute sind acht Mönche tätig und betreiben ein Schul- und Bildungszentrum, ein Internat sowie seelsorgliche Aufgaben in vier Pfarreien. Die Abteikirche, ursprünglich eine romanische Pfeilerbasilika, wurde 1072 neu geweiht und im 17. Jahrhundert barockisiert. Künstler wie Meinrad Guggenbichler und Johann Michael Rottmayr schufen den Hochaltar. Die Kirche wurde während des Nationalsozialismus geschlossen, 1950 konnte sie wieder geweiht werden. Die Abtei betreibt zudem Landwirtschaft, eine Biogasanlage und ein Fernheizwerk.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei, Kunstmuseum
- Ort
- Dorfbeuern
- Adresse
- Michaelbeuern 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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