Sobotín

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Olomoucký krajBezirk Olomoucký kraj

Sobotín

Gemeinde in Tschechien

Sobotín ist eine Gemeinde im Okres Šumperk des Olomoucký kraj in Tschechien. Sie liegt im Norden des Landesteils Mähren, nahe der Stadt Šumperk und der Grenze zum historischen Mährisch-Schlesien. Der Fluss Merta fließt durch das Tal des Altvatergebirges in der Region. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverband Svazek obcí údolí Desné. Die Geschichte von Sobotín reicht bis 1351 zurück, als die Gemeinde erstmals erwähnt wurde. Bekannt ist sie vor allem durch den Hostiendiebstahl der Bettlerin Marina Schuch 1678, der die Hexenprozesse von Groß Ullersdorf auslöste. Im 19. Jahrhundert bauten die Brüder Klein ein Stahlwerk auf, das für Brücken- und Eisenbahnteile bekannt war. 1871/72 wurde eine Eisenbahnverbindung errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten Tschechen, Wolhynientschechen und Slowaken ein. In Sobotín gibt es mehrere Ortsteile, darunter Klepáčov, Rudoltice und Štětínov. Die ehemalige Schule, die als Ort des Verbrechens gegen Maria Paschallis Jahn bekannt ist, trägt heute ihren Namen. Die Gemeinde ist für den Fremdenverkehr und den Inlandstourismus bekannt. Die ehemalige Nonne und ihre Leidensschwestern werden in Polen und Tschechien verehrt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Šumperk
Seehöhe
365 m

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