Benediktinerkloster St. Ludgeri

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Benediktinerkloster St. Ludgeri

Kirchengebäude in Helmstedt, Landkreis Helmstedt, Niedersachsen

Das Benediktinerkloster St. Ludgeri liegt in der niedersächsischen Stadt Helmstedt und war bis 1802 eine römisch-katholische Abtei. Es wurde um 800 von dem Missionar Liudger gegründet, der die Stadt christianisierte. Die Lage des Klosters an einer wichtigen Handelsstraße im Mittelalter trug maßgeblich zur wirtschaftlichen Bedeutung bei. Die Abtei übte bis ins 15. Jahrhundert die Stadtherrschaft über Helmstedt aus. Das Kloster war bis 1802 römisch-katholisch und stand in Personalunion mit der Abtei Werden. Nach der Säkularisierung 1802 wurde es landwirtschaftliche Domäne, bis es 1977 aufgab. Die Kirche wurde 1942 durch Brandstiftung zerstört und 1947–1949 wieder aufgebaut. 1980 erwarb die Diözese Hildesheim das Gebäude, das seit 1986 als katholische Begegnungsstätte genutzt wird. Die Kirche ist heute die älteste im Dekanat Wolfsburg-Helmstedt mit knapp 300 Sitzplätzen. Im Innenhof steht die romanische Doppelkapelle mit den Figuren St. Johannes des Täufers und St. Petrus. Die Kirche wurde 1983 mit einer Orgel ausgestattet. Das Klostergebäude beherbergt eine Kopie des Werdener Kruzifixes, das 1547 hierher zurückgebracht wurde. Die Umgebung umfasst das ehemalige Domänengelände, das heute Teil des Stadtrings ist. Die Pfarrgemeinde umfasst zudem mehrere weitere Kirchen im Raum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Kloster, Abtei, religiöse Gemeinschaft
Ort
Helmstedt
Baustil
Romanische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Niedersachsen

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