Goldbergbaumuseum Goldkronach

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitOberfrankenBezirk Oberfranken

Goldbergbaumuseum Goldkronach

Museum in Deutschland

Das Goldbergbaumuseum Goldkronach ist ein Heimatmuseum, das sich mit dem Goldabbau in der Region um die oberfränkische Stadt Goldkronach beschäftigt. Es befindet sich in einem ehemaligen Forsthaus, das 1740 von Obristwachtmeister August von Wallenroth gebaut wurde. Alexander von Humboldt wohnte hier zwischen 1792 und 1795. Das Museum wurde 1987 gegründet und seit 2004 im Forsthaus untergebracht. Die Ausstellungen zeigen die Geschichte des Bergbaus, den Abbau von Gold, Silber und Mineralien sowie die Aberglauben der Bergleute. Der Bergbau begann im Mittelalter und wurde 1363 urkundlich erwähnt. Er konzentrierte sich auf den Goldberg und endete erst im 20. Jahrhundert. Die Ausstellung beinhaltet eine Infostelle, die die beiden Besucherbergwerke vorstellt. Auf dem Gelände des Museums gibt es auch eine Museumsscheune, die 2021 und 2022 renoviert wurde. In der Scheune wurde 2017 eine Museumsbrauerei eingerichtet, die traditionell und handwerklich betrieben wird. Die Museumsbrauerei produziert Bier im Infusionsverfahren, das naturtrüb und unfiltriert ist. Das Bier reift in Fässern etwa acht Wochen und hat einen leicht hopfigen und rauchigen Geschmack. Die Braukapazität beträgt 400 Liter pro Braugang, die jährliche Produktion liegt bei 30 Hektolitern. Das Bier wird aus regionaler Gerste und Hopfen sowie Quellwasser aus dem Fichtelgebirge gebraut. Der Verein Museumsbrauerei Goldkronach wurde 2017 gegründet und hat 78 Mitglieder.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Goldkronach
Adresse
Bayreuther Straße 21
Erbaut
2015
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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