📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Lanckoroński
Palast in Österreich
Das Palais Lanckoroński war ein neobarockes Gebäude im Fasanviertel von Wien, errichtet von Ferdinand Fellner und Hermann Helmer für Karl Graf Lanckoroński. Es stand an der Jacquingasse 16–18 und war ein Zentrum für Kunst und Adel. Das Gebäude umfasste 1060 m² mit Wohn- und Empfangsräumen sowie einem großzügigen Garten. Es bot einen Ausblick auf das Belvedere und war als Wohn- und Repräsentationsort konzipiert. Das Palais war bekannt für seine reiche Kunstsammlung, die Künstler wie Hans Makart und Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke anlockte. Die Sammlung umfasste Gemälde, Skulpturen und Tapisserien, die nach dem Zweiten Weltkrieg an verschiedene Museen verkauft wurden. Nach dem Krieg wurde das Palais durch Bomben beschädigt und schließlich abgerissen. Heute steht an der Stelle ein Bürobau, der später ein Hotel beherbergte. Die Räume des Palais folgten dem Barockstil mit Fresken, Stuck und antiken Skulpturen. Im Vestibül standen antike Reliefs, und der Grüne Salon zeigte Porträts und Landschaften. Der Grüne Cabinet enthielt Porträts von Kaiserin Maria Theresia und andere Werke. Die Innenräume boten eine repräsentative Atmosphäre, die die Bedeutung des Hauses unterstrich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Wien
- Erbaut
- 1895
- Baustil
- Neobarock
- Architekt
- Büro Fellner & Helmer
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