📷 Bild: Wikimedia Commons
Přebuz
Gemeinde in Tschechien
Přebuz liegt im Bezirk Sokolov in der Region Karlsbad, Westböhmen. Die Stadt befindet sich auf 886 Meter Seehöhe im Westerzgebirge, umgeben von Bergen wie Čertova Hora und Vlči Hora. Sie ist die kleinste Stadt Tschechiens und liegt an der Grenze zu Sachsen. Der Ort wird von der Rolava und der Rotava durchflossen, die aus dem Hochmoor Großer Kranichsee entspringen. Die Nachbargemeinden sind Jelení und Vysoká Pec, sowie das sächsische Carlsfeld. Přebuz war ein bedeutender Bergbauort, der im 15. Jahrhundert durch die Schlicks zur Bergstadt wurde. Die Stadt erhielt 1553 Stadt- und Bergmanns-Freiheiten und besaß ein Bergamt. Im 17. Jahrhundert erreichte der Bergbau erneut Blüte, dank der Nachfrage nach Zinnblechen. Bis 1760 gab es bis zu 20 Pochwerke. Im 19. Jahrhundert verfiel der Bergbau, doch 1905 begannen neue Untersuchungen, die bis 1933 fortgesetzt wurden. Die Gruben wurden modernisiert, und Arsen- sowie Zinnkonzentrate wurden produziert. Die Stadt ist heute eine kleine Siedlung mit dem Rathaus und der Kirche im Zentrum. Die Gemarkung Přebuz bleibt bewohnt, während die umliegenden Fluren Wüstungen sind. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Erzgebirge und den Großen Kranichsee. Der Hirschenstander Pass verbindet Přebuz mit Sachsen. Die historischen Gebäude und Dokumente aus der Zeit des Bergbaus sind Teil der lokalen Kultur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik, Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Sokolov
- Seehöhe
- 886 m
- Website
- http://www.prebuz.cz/
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- St. Bartholomäus102 m
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