Milíkov u Mariánských Lázní

📷 Bild: Wikimedia Commons

Karlovarský krajBezirk Karlovarský kraj

Milíkov u Mariánských Lázní

Gemeinde in Tschechien

Milíkov u Mariánských Lázní ist eine Gemeinde im Okres Cheb, 13 Kilometer östlich von Cheb gelegen. Das Dorf liegt im Tal des Lipoltovský potok, am Fuße des Kaiserwaldes und des Oberpfälzer Waldes. Östlich von Milíkov erheben sich die Javořík und der Kozák, im Südosten die Kamenná hora. Die Gemeinde besteht aus mehreren Ortsteilen, darunter Malá Šitboř, Mokřina und Velká Šitboř. Nachbargemeinden umfassen Těšov, Horní Lazy und Úval. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1311 wurde Milíkov erstmals urkundlich erwähnt, und im 16. Jahrhundert erwarben die Hertenberger den größten Teil des Besitzes. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss Malá Šitboř errichtet, und 1870 entstand eine Webmanufaktur. Die Gemeinde wurde 1921 in Milíkov umbenannt und 1961 zum Okres Cheb eingemeindet. 1974 wurde das Schloss abgerissen, und 1990 wurde Mokřina eingemeindet. In Milíkov und den Ortsteilen finden sich mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter die Kirche St. Simon und Judas, die Wallfahrtskapelle Javořina und der Sauerbrunnen Leimbruck. Zudem gibt es eine ehemalige Raketenstellung am Berg Pod Skalkou sowie einen jüdischen Friedhof. Die Kapelle in Velká Šitboř und das Martertl mit Marienstatuette sind weitere Highlights. Die Gemeinde verfügt über mehrere Katastralbezirke und ist Teil der Region Marienbad.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Cheb
Seehöhe
462 m

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