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Wasserburg Ottersbach

Burg in Hessen, Deutschland

Die Wasserburg Ottersbach war eine abgegangene Wasserburg in der Gemarkung von Kammerbach, einem Stadtteil von Bad Sooden-Allendorf im Werra-Meißner-Kreis. Sie lag etwa 2 km südwestlich von Kammerbach auf 318 m ü. NN Höhe am westlichen Ufer des Ottersbachs. Der Fluss war der rechte Quellbach des Oberrieder Bachs und verlief kurz vor dem Umbiegen nach Norden. Die Burgstelle wird heute von der Landesstraße L 3301 südlich und westlich umgeben, über einen Feldweg ist sie erreichbar. Die Wasserburg wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, als die Gebrüder von Rusteberg mit Landgraf Heinrich I. von Hessen Güter tauschten. 1354 sollen die Gebrüder von Völkershausen eine Kemenate und Wohnung bauen. Die Burg wurde vermutlich im 15. Jahrhundert aufgegeben, als der Ort 1461 als Wüstung bezeichnet wurde. Bis 1837 gab es noch landgräfliche Belehnungen mit Gericht und Dorf Ottersbach. Heute sind nur noch die Reste des Wassergrabens im Gelände erkennbar. Von Gebäuden oder der Kemenate ist nichts mehr vorhanden. Der Flurname „Vor dem Schlosspfuhl“ ist die einzige Erinnerung an die einstige Burg. Die Umgebung um die Burgstelle ist heute landwirtschaftlich genutzt und bietet einen ruhigen Ausblick auf die umliegenden Felder und Wälder.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Kammerbach

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